Die Schmiedewohnung

Einen Eindruck vom häuslichen Leben des Ehepaares Stocker bietet die direkt über der Werkstatt gelegene Wohnung. Küche, Wohnzimmer, Schlafzimmer und Gesellenzimmer mit fast vollständig erhaltener Einrichtung zeigen, wie eng Betrieb, Haushalt und Wohnen miteinander verflochten waren. Deutlich wird hier auch die tragende Rolle, welche die Ehefrau des Schmieds, Theresia Stocker (1907–1988), für den Betrieb spielte.

Die Wohnräume werden so präsentiert, wie sie in den 1960er-Jahren aussahen: Theresia Stocker verfügte z. B. kaum über Elektrogeräte, da der Generator in der Werkstatt nur Gleichstrom produzierte, während man für Bügeleisen und Kühlschrank Wechselstrom benötigt. Und ein Badezimmer besaßen die Stockers auch nicht: Größter Luxus war das 1942 im Obergeschoss eingebaute WC, das allerdings noch bis 1968 „händisch“ gespült wurde. Das Wasser musste Theresia Stocker in der Küche mit der Hand nach oben pumpen. Dafür besaß sie, anders als auf dem Land üblich, lange Gardinen im Wohnzimmer und verfügte über das einzige Telefon in Naichen.

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